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Unterstützung von Flüchtlingen durch Hausärzte

Resonanz zum Aufruf Flüchtlingsversorgung in Niedersachsen

Binnen 48 Stunden haben sich nach unserem verbandsinternen Aufruf mehr als 250 niedersächsische Ärztinnen und Ärzte gemeldet und sich bereit erklärt, für die Flüchtlingsversorgung soweit möglich auf Abruf zur Verfügung zu stehen.

Lesen Sie die gemeinsame Presseerklärung des Deutschen Hausärzteverbandes LV Niedersachsen und der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. :

Fotos zum Pressetermin finden Sie auf der Seite Presseinformationen 2015

Aufruf Flüchtlingsversorgung in Niedersachsen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

aktuell kommen bis zu 1.000 Flüchtlinge am Tag nach Niedersachsen.

(…)
Wir sind dabei, Listen mit freiwilligen Hausärztinnen und Hausärzten zu erstellen, die von den regionalen Belegungsmanagern und Heimleitungen angesprochen werden können, um dann – nach lokaler Absprache und Verfügbarkeit – entweder in den Einrichtungen oder speziellen Sprechstunden in der Praxis Flüchtlinge zu versorgen. Auch Dolmetscher könnten so einfacher und in gebündelter Form organisiert werden.
(…)

Lesen Sie den ganzen Aufruf und nutzen Sie die Rückfaxmöglichkeit zur Teilnahme. Danke!


Empfehlungen RKI Asylsuchende und Impfen

Das Robert-Koch-Institut hat folgende Empfehlungen und Servicematerialien für die Versorgung von Asylsuchenden und Flüchtlingen herausgegeben:

Asylsuchende und Impfen

Nach mündlicher Auskunft der KVN sind die Impfungen als Ersatzverfahren über den „Berechtigungsschein“ – ausgestellt von Land oder Kommune- abzurechnen. Der Impfstoff ist über Sprechstundenbedarf zu beziehen.


Schweigepflichtsentbindung und Anamnese

Wir stellen Ihnen hier eine Schweigepflichtsentbindung nach europäischen Standard für arabisch sprechende Patienten zur Verfügung. Damit können Sie die Daten vom Gesundheitsamt abfordern. Gleichzeitig können Sie sie auch zur allgemeinen Datenabforderung zwischen ambulanten Kolleginnen und Kollegen sowie stationären Einrichtungen nutzen. Anbei auch ein Anamnesebogen, der die Befunderhebung erleichtern soll, ebenfalls in Arabisch.

Auf der Seite www.armut-gesundheit.de/Flüchtlinge finden Sie


Verwaltungsabläufe "Medizinische Versorgung von Asylbewerbern"

Die KVN hat am 04.09.2015 folgende Erklärung für die "Verwaltungsabläufe" der Versorgung von Flüchtlingen bekanntgegeben, die wir hiermit zu Ihrer Information an Sie weiterleiten.

Medizinische Versorgung von Asylbewerbern

Aufgrund vermehrter Nachfragen möchten wir die Bestimmungen zur medizinischen Versorgung von Asylbewerbern in Erinnerung rufen.

Bei der Gesundheitsuntersuchung in der Aufnahmeeinrichtung handelt es sich nicht um vertragsärztliche Leistungen. Die dort durchzuführende ärztliche Untersuchung auf übertragbare Krankheiten, einschließlich einer Röntgenaufnahme der Atmungsorgane, obliegt den Kommunen. Wenn sich die Kommunen hierfür der Unterstützung des niedergelassenen Bereichs bedienen, sind die Honorierungsfragen bilateral mit den Kommunen zu regeln.

Auch die Bestellung und Bezahlung eines gegebenenfalls erforderlichen Dolmetschers obliegt nicht der Sicherstellung der vertragsärztlichen Versorgung und damit auch nicht dem Vertragsarzt.
Nach Stellung des Asylantrages hat der Hilfeberechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) einen eingeschränkten Leistungsanspruch. So ist ihm nur die zur Behandlung akuter Erkrankungen und Schmerzzustände erforderliche ärztliche Behandlung zu gewähren. Des Weiteren hat er einen Anspruch auf Schutzimpfungen und Vorsorgeuntersuchungen entsprechend der Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses.

Der Hilfeberechtigte hat vor Behandlungsbeginn dem Arzt den vom Kostenträger ausgestellten Behandlungsausweis vorzulegen. Legt der Hilfeberechtigte keinen Behandlungsschein vor, ist der Arzt, ausgenommen von Notfällen, verpflichtet, den Patienten vor Behandlungsbeginn an den Kostenträger zu verweisen.

Wird kein Behandlungsschein vorgelegt und muss wegen der Eilbedürftigkeit eine Behandlung durchgeführt werden, kann der Arzt die im Notfall erbrachten Leistungen auf dem „Abrechnungsschein für den ärztlichen Notdienst“ (Muster 19) über die KVN abrechnen.

Beginn und Ende der Geltungsdauer des Behandlungsausweises können vom Kalendervierteljahr abweichend durch den Kostenträger begrenzt werden. Die Einschränkung ist in der Regel auf der rechten Seite des Behandlungsscheins unter „Zur Beachtung für den Arzt“ zu finden“. (Beispiel: Die Gültigkeit des vom Kostenträger ausgestellten Behandlungsausweises erlischt, wenn die Behandlung nicht innerhalb von sieben Tagen nach seiner Ausstellung einsetzt.) Ärztliche Leistungen die außerhalb des Gültigkeitszeitraums erbracht werden, werden von den Kostenträgern nicht vergütet.

Hält der Arzt die Überweisung zur Mit- oder Weiterbehandlung durch einen Arzt einer anderen Gebietsbezeichnung für erforderlich, so stellt er einen Überweisungsschein aus, der der Genehmigung durch den Kostenträger bedarf beziehungsweise verweist den Hilfeberechtigten an den Kostenträger, damit dieser einen neuen Behandlungsschein ausstellt. Welche der beiden Verfahren anzuwenden ist, wird durch den Kostenträger auf dem Behandlungsausweis vermerkt.

Damit erhält auch der die Überweisung entgegennehmende Arzt vom dem eingeschränkten Leistungsanspruch für diesen Personenkreis Kenntnis erhält, ist die Überweisung zwingend im Statusfeld mit dem Zusatz „Asyl“ zu kennzeichnen.“


Hilfreiche Webseiten


Spenden für Syrien: syrische Arztpraxen – syrische Krankenhäuser

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

ich benötige für syrische Flüchtlinge, syrische Krankenhäuser und syrische Arztpraxen folgende gebrauchsfähige Geräte und Materialien als Spende:

Über Ihre Hilfe würde ich mich sehr freuen. Bei Rückfragen stehe ich Ihnen telefonisch zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
M. Tassir Darwisch
Salzgitterr-Salder
Mobil: 0177 – 411 5 666

 

aktualisiert am  08.12.2015nach oben

 
 
 

Deutscher Hausärzteverband
Landesverband Niedersachsen e. V.
Berliner Allee 20
30175 Hannover

Telefon 0511 / 380-2430
Fax 0511 / 3180772


www.hausaerzteverband-niedersachsen.de