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Bundesdelegierte ziehen auf Hausärztetag Bilanz

 |  Aktuelles vom Verband
Gute Stimmung bei den Bundesdelegierten aus Niedersachsen.

Unter dem Motto „Zukunft der (hausärztlichen) Versorgung: Verfasst, verkündet, verdaddelt?“ endete am Freitag, den 24. September, in Berlin der 42. Hausärztetag des Deutschen Hausärzteverbandes. Bei dem zweitägigen Treffen der rund 120 Delegierten aus der ganzen Bundesrepublik standen vor allem die Digitalisierung, der hausärztliche Nachwuchs, die HZV sowie der Umgang mit der Corona-Pandemie im Fokus. Auch der Landesverband aus Niedersachsen war mit zehn Delegierten vor Ort.

 Bei der Bewältigung der Pandemie waren sich die Anwesenden einig: Trotz aller kommunikativen Probleme von Seiten der Politik, der sich wiederholt ändernden Bewertungen von Impfstoffen sowie des teils nicht kostendeckenden Honorars von 20 Euro pro Corona-Piks in den Praxen – letztendlich wurde die Hauptlast der Pandemie von der Hausärzteschaft erfolgreich gestemmt.

Ein weiterer wichtiger Punkt auf der Tagesordnung war die voranschreitende Digitalisierung in den Praxen. Dabei wurde der gemeinsame Grundsatz ausgerufen: Egal welche digitalen Applikationen eingeführt werden – es muss immer ein Mehrwert für die Patientinnen und Patienten erkennbar sein. Dies war bei einigen Maßnahmen in der Vergangenheit nicht der Fall.

Die Ausgestaltung der HZV-Verträge wurde ebenfalls angesprochen. Bundesvorsitzender Ulrich Weigeldt hob dabei ihren Stellenwert als finanzieller „Rettungsschirm“ in der Pandemie für Hausärztinnen und Hausärzte hervor.

Letztendlich war man sich auch bei der Förderung des hausärztlichen Nachwuchses einig. Um einem Hausarztmangel entgegenzuwirken, sind mehrere Ansätze diskutiert worden. Hervorgehoben wurde erneut der Masterplan Medizinstudium, den die politischen Entscheider bereits beschlossen hatten – aber der Stand heute noch auf seine Umsetzung wartet.

„Ich denke, unser Landesverband aus Niedersachsen kann zufrieden auf die vergangenen zwei Tage zurückblicken“, resümiert der Landesvorsitzende Dr. med. Matthias Berndt. „Wir konnten einige wichtige Impulse zum weiteren Umgang mit der Digitalisierung setzen und die Wichtigkeit der HZV-Verträge herausarbeiten. Wir freuen uns schon, wenn wir die Kolleginnen und Kollegen im nächsten Jahr als Gastgeber begrüßen dürfen“, so Berndt weiter.

Das nächste Treffen aller Bundesdelegierten des Deutschen Hausärzteverbandes findet im Frühjahr 2022 in Hannover statt.


 

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Mit etwa 30.000 Mitgliedern ist der Deutsche Hausärzteverband e.V. der größte Berufsverband niedergelassener Ärzte in Deutschland und Europa.

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