ÄiW und Weiterbildende im Austausch

 |  Forum Weiterbildung

Am 10. November fand das fünfte Treffen des Forum Weiterbildung im HÄV in Hannover statt. Geladen waren neben Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung (ÄiW) diese Mal auch weiterbildende Kolleginnen und Kollegen, um mit aktiven (Dr. Karin Bremer, Osnabrück) und ehemals aktiven (Ruben Bernau, Stade) Mitgliedern des Weiterbildungsausschusses der ÄKN ins Gespräch zu kommen. Zudem war auch der stellvertretende Landesvorsitzende und Mitglied im Vorstand der Ärztekammer Niedersachsen, Jens Wagenknecht, mit von der Partie.

Die Zeit zwischen 16 und 18 Uhr wurde von den Anwesenden für einen informativen Austausch genutzt. Nachdem sich das Forum Weiterbildung zunächst selbst vorstellen konnte, berichteten Karin Bremer und Ruben Bernau zum aktuellen Stand der Umsetzung in Sachen Weiterbildungsordnung. Außerdem zeigten die Beiden auf, wer alles im Ausschuss vertreten ist, womit man sich aktuell beschäftigt und wie man eigene Ideen einbringen kann.

Es folgte eine muntere Frage-Antwort-Runde mit Themen, die vor allem die ÄiW interessierten. Dies waren vor allem der Prozess der Zulassung zur Facharztprüfung und die Frage, warum dieser sich über einen so langen Zeitraum erstreckt (6-8 Wochen nach Einreichen der Unterlagen ist keine Seltenheit). Von den ÄiW kam folglich auch die Anregung, die Abläufe über das e-Logbuch im Zuge der Digitalisierung zu verschlanken.

Rege Diskussionen gab es auch unter den Weiterbildenden: Warum ist es eigentlich nötig, die Weiterbildungsberechtigung erneut zu beantragten, wenn sich etwas an der Stätte ändert? Ebenso war bei den Weiterbildern die Weiterbildungsermächtigung für hausärztliche Internisten ein zentrales Thema und Argumente pro und contra wurden konstruktiv ausgetauscht.

Natürlich durfte auch ein praktisches Beispiel nicht fehlen. Christian Unnewehr aus Osnabrück gab einen Einblick, wie man andere Fachrichtungen außerhalb der Allgemeinmedizin mit ins Boot holen könnte, um die eigene Weiterbildung zu verbessern und die Weiterbildungsberechtigung auszubauen. Als Vorschlag nannte er Netzwerke auf lokaler Ebene.

Insgesamt war es ein kollegialer Austausch. Die Verteilung der Teilnehmenden zeigte allerdings, dass insbesondere ÄiW noch aktiver angesprochen und ins Forum eingebunden werden sollten. Zukünftig ist unter anderem ein Treffen mit dem Kompetenzzentrum KANN geplant.


 

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