Infos zu Corona-Impfungen

Aktuelle Informationen rund um die Impfungen und weitere Maßnahmen gegen das Coronavirus erhalten Sie auf dieser Seite.

Für Hausärztinnen und Hausärzte

Telefon-AU ab sofort wieder möglich

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Corona-Sonderregelung für eine telefonische Krankschreibung wieder aktiviert. Sie gilt vorerst befristet bis 30. November 2022. Somit können Versicherte, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, telefonisch bis zu 7 Tage krankgeschrieben werden. Der Beschluss tritt nach Nichtbeanstandung durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und Veröffentlichung im Bundesanzeiger mit Wirkung vom 4. August 2022 in Kraft.

Hier geht’s zur Pressemitteilung des G-BA.

Stand: 4. August 2022

Bund stoppt Finanzierung für PVS-Zertifikatsmodul

Ab 1. Juli 2022 übernimmt der Bund keine Kosten mehr für das PVS-Modul zur Ausstellung von Impf- und Genesenenzertifikaten. Software-Hersteller können das PVS-Modul weiterhin auf eigene Verantwortung und Rechnung betreiben. Als Alternative steht Praxen der kostenlose Impfzertifikatsservice des RKI als Web- oder Desktop-Anwendung zur Verfügung.

Mehr zu den kostenlosen Impf- und Genesenenzertifikate erfahren Sie bei der KBV.

Stand: 24. Juni 2022

Verfalldatum für gefrorene Comirnaty-Impfstoffe verlängert

COVID-19-Impfstoffe von BioNTech/Pfizer sind ab sofort zwölf statt neun Monate im ultratiefgefrorenen Zustand haltbar. Das aufgedruckte Verfalldatum auf bereits produzierten Impfstoffdosen verlängert sich entsprechend. Für Arztpraxen bedeutet dies, dass Durchstechflaschen von BioNTech/Pfizer mit einem fast oder bereits abgelaufenen Verfalldatum vorerst weiterhin verwendet werden können. Dies betrifft alle drei Formulierungen des Herstellers.

Mehr Informationen dazu finden Sie bei aerzteblatt.de.

Stand: 22. April 2022

Praxen können Novavax bestellen (11.03.22)
Paxlovid kann verordnet werden (24.02.22)
STIKO aktualisiert Empfehlung zur COVID-19-Impfung (15.02.22)
Neue Testverordnung in Kraft (15.02.22)
Bis zu 60 Comirnaty-Dosen bestellbar (21.01.22)

Die KBV hat neue Hinweise zur Impfstoffbestellung bis 25. Januar (12 Uhr) veröffentlicht. Infolge einer vom BMG angekündigten größeren Lieferung von Biontech/Pfizer wurde die Höchstbestellmenge für Comirnaty von 30 auf 60 Dosen (10 Vials) je Ärztin und Arzt angehoben. Mit der Impfstofflieferung für die Woche vom 31. Januar bis 6. Februar werden außerdem erste Dosen der neuen Formulierung des Biontech-Impfstoffs (Fertiglösung, graue Kunststoffkappe) für die Personengruppe ab zwölf Jahre bereitgestellt.

Hier finden Sie die aktuellen Hinweise der KBV.

Biontech bald ohne Verdünnung (19.01.22)

Die Handhabung des Impfstoffs Comirnaty (Biontech/Pfizer) soll einfacher werden. Durch eine neue Formulierung muss das Vakzin künftig nicht mehr verdünnt werden und ist im Kühlschrank zehn Wochen haltbar. Die Umstellung auf die Fertiglösung erfolgt schrittweise und soll nächste Woche beginnen. Sie soll im Mai/ Juni vollständig abgeschlossen sein, heißt es.

Mehr Informationen dazu gibt es in den aktuellen Praxisnachrichten der KBV.

Moderna zwei Monate länger haltbar (14.01.22)

Chargen des Moderna-Impfstoffes, die kurz vor dem Ablaufdatum stehen oder im Dezember abgelaufen sind, sollten nicht vernichtet werden. Der Grund hierfür ist, dass Spikevax in nicht aufgetautem Zustand statt bisher sieben Monate mittlerweile neun Monate haltbar ist. Dies gilt auch für bereits in Verkehr gebrachte Impfstoffdosen, die in Praxen lagern.

Mehr Informationen finden Sie bei der KBV.

STIKO aktualisiert Empfehlung für Kinder und Jugendliche (13.01.22)

Die STIKO hat ihre Empfehlung zur COVID-19-Impfung aktualisiert und empfiehlt nun auch allen 12- bis 17-jährigen Kindern und Jugendlichen eine Auffrischimpfung. Zur Optimierung der Grundimmunisierung nach der Impfung mit Janssen wird weiterhin ein mRNA-Impfstoff empfohlen. Beide Beschlussentwürfe sind nun in das vorgeschriebene Stellungnahmeverfahren gegangen.

Zur Pressemeldung des Robert-Koch-Instituts.

Molnupiravir kann Risikopatienten verordnet werden (05.01.22)

Das oral anwendbare antivirale Medikament Molnupiravir (Lagevrio®) zur Behandlung von COVID-19-Risikopatienten kann ab sofort auf Muster 16 verordnet werden. Wichtige Kriterien für die Anwendung insbesondere bei derzeit begrenzter Verfügbarkeit sind AWMF und STAKOB zufolge hohes Alter und das Vorliegen mehrerer Risikofaktoren.

Mehr Informationen finden Sie bei der KBV sowie in einem aktuellen Informationsblatt für Patienten des BfArM.

Aufklärung zur Booster-Impfung kann mündlich erfolgen (06.12.21)

Aus rechtlicher Sicht bestünden bei Auffrischungsimpfungen ("Boostern") mit dem gleichen Impfstoff keine grundsätzlichen Bedenken gegen eine ausschließlich mündliche Aufklärung. Darauf weist die Bundesärztekammer in einem aktuellen Schreiben an die Ärzteschaft hin. Die mündliche Aufklärung müsse dann mit einem kurzen Vermerk in der Patientenakte dokumentiert werden.

Hier finden Sie das vollständige Schreiben als PDF.

Corona-Verordnungen im Praxisalltag (03.12.21)

Seit Mittwoch, dem 1. Dezember, gilt in Niedersachsen eine neue Corona-Verordnung. Enthalten sind auch Regelungen zu Test- und Maskenpflichten. Wie genau sich diese auf den Alltag in den Praxen von Hausärztinnen und Hausärzten auswirken, haben die Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) sowie die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) in ausführlichen FAQ zusammengetragen und beantwortet. Die Seiten werden regelmäßig aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht.

STIKO: Für unter 30-Jährige nur noch Comirnaty (10.11.21)

Auf Grundlage neuer Daten hat die STIKO die COVID-19-Impfempfehlung angepasst. Demnach wird Personen unter 30 Jahren empfohlen, sich ausschließlich mit dem mRNA-Impfstoff Comirnaty (BioNTech/Pfizer) zu impfen. Diese Empfehlung gelte laut RKI sowohl für die Grundimmunisierung als auch für mögliche Auffrischimpfungen. Dabei soll es keine Rolle spielen, ob ein anderer Impfstoff für die Grundimmunisierung verwendet wurde.

Weitere Informationen

Antigen-Schnelltests bestellen

Für HÄVN-Mitglieder hat die GVP Gesellschaft für Versorgung und Praxis  ein exklusives Angebot für VS Medical - COVID-19 Antigen-Schnelltests erstellt.


Für Patientinnen und Patienten

Die Mehrheit der Hausärztinnen und Hausärzte in Niedersachsen beteiligt sich an den Impfungen gegen das Coronavirus. Das gilt sowohl für die Erst-, Zweit- sowie Booster-Impfung. Viele Praxen informieren zum genauen Ablauf auf ihren eigenen Internetseiten. Damit nicht alle gleichzeitig in die Praxen stürmen, bittet der Hausärzteverband Patientinnen und Patienten mit Grundimmunisierung, zunächst die eigenen Unterlagen zu überprüfen. Inzwischen empfiehlt die STIKO eine Auffrischung für alle Personen ab 12 Jahren. Sie kann nach dem vollendeten 3. Monat nach Abschluss der Grundimmunisierung verabreicht werden. Eine Ausnahme sind Geimpfte, die das Vakzin von Johnson & Johnson erhalten haben. Zur Optimierung der Grundimmunisierung ist hier ein Booster ab vier Wochen nach der Erst-Impfung möglich.

Wenn Sie für eine Auffrischimpfung in Frage kommen, informieren Sie sich bitte zunächst auf der Website Ihrer Hausarztpraxis zum Ablauf der Impfungen. Sollten die nötigen Informationen hier nicht hinterlegt sein, wenden Sie sich direkt an das Praxisteam. Um eine möglichst reibungslose Terminvergabe zu bewerkstelligen bittet der Hausärzteverband Patientinnen und Patienten, auf eine Terminanfrage per E-Mail zurückzugreifen.

WICHTIG: Der Deutsche Hausärzteverband - Landesverband Niedersachsen e. V. ist ein berufspolitischer Zusammenschluss und bietet selbst KEINE Impfungen an.

Wenn Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt derzeit keine Termine vergeben kann – oder Sie keine feste Praxis haben – hat das Land Niedersachsen für Sie die Website impfen-schuetzen-testen.de ins Leben gerufen. Hier erhalten Sie neben detaillierten Informationen zum Impfen einen Überblick zu weiteren Impf-Angeboten. Über eine Suche können Sie Praxen in Ihrer Umgebung filtern, die Corona-Impfungen anbieten. Zusätzlich erhalten Sie über eine Landkarte Auskünfte zu den aktuellen Standorten von mobilen Impfteams. Sie sind in vielen niedersächsischen Kommunen unterwegs und unterstützen die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte mit unkomplizierten, dezentralen Impf-Angeboten. Bei weiteren Fragen steht Ihnen hier auch eine eigens eingerichtete Hotline zur Verfügung.


 

Kontakt

Deutscher Hausärzteverband -
Landesverband Niedersachsen e. V.

Berliner Allee 46
30175 Hannover

Telefon 0511 - 22 87 78 0
Fax 0511 - 22 87 78 77
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Mitglied im Deutschen Hausärzteverband

Mit etwa 30.000 Mitgliedern ist der Deutsche Hausärzteverband e.V. der größte Berufsverband niedergelassener Ärzte in Deutschland und Europa.

www.hausaerzteverband.de


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